Travel Stories: Der letzte Tag in Süditalien

Nun war er tatsächlich auch schon wieder angebrochen – der allerletzte Tag in einer wunderbaren Gegend, wo ich nicht nur gern mehr hausgemachte Pasta gegessen hätte, sondern wirklich auch noch die ein oder andere Erkundungstour hätte machen wollen.

Aber wie heißt es so schön, das Ende des einen Urlaubes ist der Anfang des nächsten. Der letzte Tag sollte der schönste unseres ganzen Urlaubes werden und bis auf einen kleinen Abstecher zu einem Eiscafe, welches uns empfohlen wurde, wollten wir die Sonne nochmal so richtig am Pool auskosten.

Tja, irgendwie waren die angegebenen 200 Meter rechts, als letzte Etappe zum Eisladen (mittlerweile waren wir schon 40min in brütender Mittagshitze unterwegs) doch viel viel weiter, sodass wir genervt umgedreht sind, weil meine männliche Lieblingsbegleitung gemeint hat, das Restaurant, in dem es auch Eis gab, könnte nicht das gesuchte sein. Weit gefehlt! Es war es doch (das haben wir später von dem Ehepaar erfahren, welche es uns empfohlen haben), aber wir sind hungrig, erhitzt und völlig fertig nach 1,5h Marsch ohne Eis im Hotel angekommen.

So ist es manchmal im Leben! Nachdem die Koffer gepackt waren, ging es noch einmal kurz in den Pool, um die erhitzen Gemüter abzukühlen.

Ein letzter Abend auf der wunderschönen Terrasse, von der man aus Scilla (ein Fischerdörfchen) und Sizilien sehen kann, ging schnell dem Ende entgegen.

Auch wenn ich Kalabrien sehr gerne noch einmal bereisen möchte, stehen erstmal andere Ziele auf dem Plan 🙂

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Travel Stories: Das wunderschöne Capo Vaticano

Ich liebe die Berge und ich liebe das Meer – was gibt es da also Schöneres als direkt vom Hotel aus beides in Angriff nehmen zu können?

Der Aussichtspunkt in Capo Vaticano lässt sich gut über größere und kleinere Straßen erreichen. Da hier auch nicht allzu viele Autos fahren, kann man hier ganz angenehm spazieren gehen. Angekommen an dem Punkt, wo es früher noch einen kleinen Rundweg gab, hat man einen unglaublich schönen Blick unter anderem über den Hotelstrand und natürlich noch viel weiter.

Man spaziert entlang an Zitronen- und Orangenplantagen und auch Olivenbäume zieren den Weg. Diverse Blumen, die wie Hecken wachsen, lassen einen das oft graue Berlin vergessen 🙂

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Travel Stories: Abstecher nach Messina und zum Paten

Bevor es nun also dem Ende des Sizilien-Ausfluges entgegen ging, stand noch der Abstecher hoch in die Berge an, über viele Serpentinen, zu der Kirche in der die Hochzeitsszene des Paten gedreht wurde.

Der Weg schlängelte sich immer weiter hoch in die massive Berglandschaft, sodass man eigentlich denken würde, dass ein Reisebus dort nichts zu suchen hat. Und doch hat unser Busfahrer hier absoluten Können gezeigt und uns sicher auf dem Parkplatz abgeliefert.

Den Mittagessen-Albtraum werde ich hier nicht noch einmal wiederholen, sondern lieber von der wahnsinns Aussicht über die Küste des Mittelmeeres berichten. Desto höher wir kamen, desto kleiner wurden die Häuser entlang des Strandes und desto kleiner die Wellen, die zart an das Ufer gelaufen sind.

Bis auf uns, die einfallenden Touristen, war das Dörfchen in seiner Siesta versunken und nur ein paar kleine Cafe’s hielten das Leben am laufen.

Auch etwas später in Messina-Stadt hat man die Mittagshitze noch deutlich gespürt. Selbst schon müde von dem langen Tag, wollte man den lezten Stop eigentlich schnell hinter sich bringen und vor allem schnell die Händler los werden, die sofort vor unserem Bus standen, mit ihren fahrbaren Wägelchen, auf denen diverse Souvenirs zu finden waren.

Als es dann endlich Richtung Fähre ging, war die Vorfreude auf das Abendessen und vor allem das Bett riesig groß.

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Travel Stories: Küstenstädtchen Toarmina auf Sizilien

Wie wir ausgerechnet nach Toarmina gekommen sind, habe ich euch ja bereits erzählt. Heute möchte ich euch erzählen was wir während unseres kurzen Aufenthalts in diesem niedlichen Städtchen erlebt haben.

Neben einem kleinen Bummel durch die Gassen der Stadt, war klar wir müssen unbedingt das antike Theater oberhalb der vielen Gassen besichtigen. Bei einem Eintrittspreis von 10€ pro Person, habe ich dann aber doch kurz überlegt, ob das wirklich sein muss. Aber ja, es musste wirklich sein 🙂

Auch wenn wir lange nicht mehr in der Antike leben, muss ich doch zugegeben, dass ich etwas enttäuscht war, dass das Theater nur noch wenige Abschnitte aufweist, bei denen man einen Hauch von Antike spüren kann. Da dieser Platz auch heute noch für Konzerte genutzt wird, ist einiges mittlerweile restauriert und der heutigen Zeit angepasst worden. Wahnsinnig gerne hätte ich hier eine Oper oder ein altertümliches Konzert erlebt!

Der restliche Aufenthalt war dann nicht mehr so sehr lange, hat aber noch gereicht um ein paar Köstlichkeiten, wie die Cannoli, eine mit Ricotta gefüllte Gebäckrolle und natürlich mein heiß geliebtes Gelati zu probieren 🙂

002_lzn Altes Auto in Taormina_lzn Antikes Theater in Taormina_Sizilien_lzn Antikes Theater umhüllt von Natur_lzn Ausblick über Taormina_lzn DSC02606_lzn DSC02611_lzn DSC02621_lzn DSC02633_lzn DSC02679_lzn DSC02691_lzn DSC02706_lzn Taormina's Berge_lzn