Brennendes Gebirge

3 Uhr nachts – der Wecker klingelt – erster Gedanke, was zum Teufel haben wir uns dabei gedacht! Aber die Sachen waren bereits gepackt, wir mussten uns also nur anziehen und konnten um 3:20Uhr los maschieren.

Mir war schon etwas unheimlich – es war stock duster! Aber eine sternenklare nacht entschädigte so für einiges. Dadurch, dass der Biorhythmus völlig außer Tritt kam, viel uns der Aufstieg diesmal enorm schwer. Wir brauchten daher fast 1,5h hoch.

Zwischendurch sagte mein Bruder kurz: ‚wir werden beobachtet‘ und zeigte auf 2 Augenpaare, etwas den Berg hinab. Mir rutschte das Herz in die Hose. Nachdem eines der vermeintlichen Wölfe oder Bären oder sonstigen gefährlichen Ungeheuer davon gesprungen war und sich als Reh entpuppte, konnte ich ich wieder etwas beruhigen.

Die nächsten Augen konnten wir dagegen deutlich früher an ihren Glocken als Kühe identifizieren und somit ohne weiteren Schrecken davon kommen.

Als wir schließlich am Hohljoch angekommen waren, genossen wir in vollen Zügen den Sternenhimmel, den Sonnenaufgang und die beleuchteten Laliderer Wände, die fast den Eindruck machten, als seien sie ein riesen Feuer was durch die Sonne entfacht worden wäre 🙂

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2 Gedanken zu „Brennendes Gebirge

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